Im Rahmen des Projekts erscheint im Juni 2010 ein neues Release des Banksystems agree. Darüber hinaus erweitert FIDUCIA systematisch die Beratungs- und Serviceleistungen.
Der European Trend Survey „Banks & Future 2009“ sieht die wichtigsten Herausforderungen der Banken in den Feldern Vertriebsmanagement, Direktvertrieb, Industrialisierung und Einsatz von IT. Im Vertriebsmanagement stehen dabei klar die Festigung und Ausschöpfung bestehender Kundenbeziehungen an erster Stelle. Banken möchten insbesondere ihren Direktvertrieb ausbauen, um die wachsende Bedeutung des Internets besser zu nutzen. Auch die Industrialisierung bleibt ein wichtiger Trend. Hier konzentrieren sich Banken auf Risiko-, Qualitäts- und Geschäftsprozessmanagement. Der IT-Einsatz wird derzeit primär unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet, während IT-Innovationen in den Hintergrund treten. Die Reduzierung der IT-Ausgaben bleibt damit ein topaktuelles Thema.
IT mit höherem Nutzen
einsetzen
Mit agree 4.0 begegnet FIDUCIA genau diesen Herausforderungen. Das technologisch führende System unterstützt alle Prozesse einer Bank mit umfangreichen Funktionen und bietet zudem eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Individualisierung. „Die gestiegenen wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen von Banken spiegeln sich natürlich in agree wider. Wir wissen jedoch aus Kundengesprächen und Marktforschungsergebnissen, dass viele Banken die vorhandenen Potenziale des Systems intensiver ausschöpfen können. In diesem Jahr konzentrieren wir uns deshalb insbesondere auf noch bessere Usability, die Unterstützung durchgängiger, ganzheitlicher Vertriebsprozesse in der Bank sowie auf die weitere Automatisierung von Prozessen“, beschreibt Klaus-Peter Bruns, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der FIDUCIA, die zentralen Ziele für 2010. „FIDUCIA steht als führender Anbieter von IT-Dienstleistungen im genossenschaftlichen Verbund dafür, IT einfach, stabil, sicher und anwenderfreundlich zu halten. Durch den Einsatz von State-of-the Art-Technologien und die kontinuierliche Optimierung des Systems begleiten wir unsere Kunden Schritt für Schritt in neue Funktionalitäten. Dabei ist uns wichtig, dem Anwender die Komplexität der Bankgeschäfte so weit wie möglich durch das System abzunehmen.“
Bewährtes verbessern agree 4.0
Im Juni 2010 geht das Release agree 4.0 für die Kunden an den Start. Bereits heute bescheinigen führende Gutachter wie die Finanzsoftwareexperten Professor Franz Nees und Professor Andrea Wirth dem System technologische Spitzenklasse. Ebenso urteilen die Nutzer: In der neuesten Kundenumfrage bei über 800 Banken bestätigten diese, dass agree im Vergleich zu 2007 heute noch leistungsfähiger und einfacher zu bedienen ist. Davon profitieren die Banken ebenso wie die Kunden am Bankschalter, im Internet oder an den Automaten. Trotzdem wünschen sich die agree-Anwender insbesondere bei Standardprozessen noch mehr Leistung und einfachere Bedienung. Auch deshalb werden mit agree 4.0 die Prozesse weiter automatisiert. Der Kontokorrent-Prozess und die private Baufinanzierung sind beispielsweise im neuen Release deutlich schlanker. In Zusammenarbeit mit den Banken wurden Standards definiert, die die Schnellanlage von Person und Konto vereinfachen. So muss der Bankmitarbeiter nicht mehr diverse Funktionen auf verschiedenen Themenreitern abarbeiten, sondern wird von einem virtuellen Assistenten einfach und sicher geführt. Darüber hinaus kann die Bank mit agree 4.0 ihre Eingabemenüs individualisieren und so bankspezifische Besonderheiten beispielsweise aufgrund der Kundenstruktur abbilden.
Die Bank bei der Optimierung mit agree beraten
Das System an sich zu verbessern, ist nur eine der Stellschrauben, mit der FIDUCIA den optimalen Nutzen für die Banken erreichen will. „Wir kennen alle Funktionalitäten und Möglichkeiten, unsere Systeme optimal für den Kunden einzusetzen. Dieses Wissen bringen wir durch ein ganzheitliches Betreuungskonzept und einen wirksamen Know-how-Transfer zu unseren Kunden“, erklärt Michael Krings, Vorstandschef FIDUCIA. Am Anfang steht ein umfassendes Planungs- und Strategiegespräch. Entsprechend den Zielsetzungen der Bank definiert dann ein Vertriebsmitarbeiter von FIDUCIA Lösungsvorschläge. Er erklärt den Nutzern, wie sie Anwendungen möglichst effizient einsetzen und damit ihre Prozesse verschlanken können.
Gut bewährt haben sich Vor-Ort-Demonstrationen, in denen Bankberater anhand von Praxisbeispielen „live“ erleben, wie sie mit agree ihre Arbeit unmittelbar vereinfachen können. 2010 konzentrieren sich diese Livepräsentationen auf die Standardbearbeitungsprozesse. Am Beispiel der bankindividuellen Menüstruktur mit „Prozesspaketen“ für Information, Verkauf und Beratung zeigen Vertriebsmitarbeiter von FIDUCIA, wie diese Prozesse mit einfachen Mitteln optimiert werden können.
Spezielle Trainings und Beratungen ergänzen die breite Leistungspalette. So kann mit fachkundiger Unterstützung etwa ein durchgängiger, ganzheitlicher Vertriebsprozess effizient eingeführt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn ein bankeigenes Callcenter (agree-Servicecenter) oder Internetvertrieb in den Prozess integriert werden sollen.
Ressourcen optimal steuern
Insbesondere kleinere Banken profitieren auch vom erweiterten FIDUCIA-Serviceangebot. Hierbei bietet der IT-Dienstleister auch an, gesamte Leistungssegmente für die Bank zu übernehmen. Dazu gehören beispielsweise operatives Risikomanagement (ORM) oder die Durchführung regelmäßiger Notfallübungen. Diese Bereiche sind sowohl zeit- und kostenintensiv, zumal sie regelmäßig überarbeitet werden müssen. In diesen Bereichen entlastet FIDUCIA die Partner umfassend und gibt Banken die Möglichkeit, sich auf ihr Kerngeschäft und ihre Kunden zu konzentrieren.
Effizienzsteigerung ist auch das Stichwort für einen weiteren FIDUCIA-Service. Eine neue Generation von nutzungsorientierten Auswertungen gibt wichtige Anhaltspunkte für eine verbesserte Steuerung einzelner Anwendungen. Die Auswertungen zeigen zum Beispiel, wie oft eine Bank einzelne Funktionen im Vergleich zu Referenzgruppen verwendet. Die Analyse der Ergebnisse gibt Hinweise, an welcher Stelle eine Bank durch Trainingsmaßnahmen oder gezielte Tipps eine intensivere Produktnutzung erreichen und damit zusätzliche Vertriebspotenziale heben kann.
„Das Projekt ,Nutzenintensivierung‘ belegt, dass wir Partnerschaft mit unseren Kunden ernst nehmen“, sagt Michael Krings. „Wir haben ein breites Maßnahmenpaket an Verbesserungen und Erweiterungen geschnürt, um die Banken bei ihren Herausforderungen im Markt optimal zu unterstützen und zu entlasten.“