SB-Cash-Recycling

Eine Technologie etabliert sich

 
Heft 2/2005
 

Cash-Recycling ist auf dem Weg, sich eine feste Rolle in der SB-Zone großer und kleiner Banken zu erarbeiten. Dank der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ist diese Technologie eine lohnende Investition in die Zukunft. Eine im Sommer 2004 durchgeführte Marktforschung, an der 168 Sparkassen in Deutschland teilnahmen, zeigt ein deutliches Bild.

Cash-Recycling ist stark investitionsrelevant und hat das Potenzial, andere Technologien zu verdrängen. 55 Prozent der Befragten gaben an, konkrete Beschaffungsabsichten zu haben. 43 Prozent der Befragten gaben bekannt, dass sie bis Herbst 2005 eine Investitionsentscheidung treffen werden. Auch jene, die angaben, erst im Folgejahr zu entscheiden, zeigen, dass Cash-Recycling das Thema der Zukunft sein wird. Dabei kamen auch Bedenken an den Tag, und die Beantwortung der Frage, in welcher Form Cash-Recycling wirtschaftlich zu betreiben ist, gehört zu den vorrangigsten Aufgaben der Hersteller. Eine exakte Standortanalyse in Kombination mit der Verwendung eines Wirtschaftlichkeitstools ist ein Schritt in die Richtung, Investitionsentscheidungen fundiert belegen zu können.

Die Erfolgsgeschichte in Japan

Dabei ist Europa im Bezug auf Cash-Recycling nicht in der Vorreiterrolle. Der japanische Markt entdeckte die Vorzüge dieser Technologie schon viel früher und setzte diese auch konsequent um. Für die Wirtschaftlichkeit von Cash-Recycling spricht, dass die Zahl der reinen Geldausgabeautomaten über die Jahre stetig abnahm und jetzt nahezu 90 Prozent aller Geräte Cash-Recycler sind. Das Entgegenkommen der japanischen Notenbank, die Banknoten automatengerecht zu gestalten, begünstigte diese frühzeitige Entwicklung.

In Deutschland trifft Cash-Recycling auf andere Rahmenbedingungen als in Japan: die Technik musste sich erst den Banknoten anpassen, die Geräteausstattung dem unterschiedlichen Verhalten der Benutzer. Im Vergleichszeitraum sind in Deutschland rund 50.000 Geldausgabeautomaten installiert worden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 2/2005.

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