Die deutschen Finanzinstitute stehen weiterhin unter einem extremen Kostendruck. Wollen sie langfristig wettbewerbsfähig bleiben, so müssen sie verstärkt ihre Prozesse automatisieren und optimieren und sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. „Outsourcing“ in all seinen Varianten sei eine gute Möglichkeit, Kosten nachhaltig zu sparen, heißt es immer wieder in den Fachzeitschriften. Die Finanzinstitute haben das erkannt und sowohl mit Restrukturierungen
als auch mit umfänglichen Auslagerungen darauf reagiert. Jetzt gilt es, den Nachholbedarf gegenüber anderen Branchen mit intelligenten Outsourcingformen wie Shared Services auszugleichen.
Tipp | Nicht beliebig outsourcen
So wählen Sie den richtigen Dienstleister
Wird für ein Outsourcing des gesamten SB-Bereiches oder auch nur Teilen davon entschieden, können von verschiedensten Dienstleistern Angebote eingeholt und bewertet werden.
Bei der Auswahl geeigneter Servicepartner ist eine sehr genaue Betrachtung der jeweiligen Unternehmen notwendig. So ist es besonders wichtig, dass der gewählte IT-Dienstleister auch fundierte Erfahrungen in der Bankenbranche und im Selbstbedienungssektor besitzt. Nur dann ist er auch in der Lage, sinnvoll auf die Instituts- und Marktanforderungen reagieren zu können.
Folgende Kriterien sind bei der Auswahl eines externen Dienstleisters besonders zu beachten:
Qualität der Mitarbeiter:
In diesem Zusammenhang können Zertifizierungen, wie beispielsweise der TÜV-Organisation, eine gute Möglichkeit sein, den Kompetenzen des potenziellen Servicepartners auf den Zahn zu fühlen. Viel wichtiger sind jedoch langjährige Erfahrung und detailliertes Wissen der Mitarbeiter um die bankspezifischen Prozesse im SB-Umfeld. Denn nicht nur die Technik muss vom Dienstleister beherrscht, sondern es muss auch eine gemeinsame Sprache mit dem Kunden gesprochen werden. Bei SARROS arbeiten Bank- und IT-Spezialisten eng zusammen. Diese Know-how-Integration ist von großem Vorteil hinsichtlich Kommunikations- und Abstimmungsprozessen mit dem Kunden.
Nähe zum Ansprechpartner:
Ein Outsourcing-Vorhaben erfordert gerade in der Umsetzungsphase viel Kommunikation und Abstimmung zwischen dem Kunden und dem Dienstleistungsunternehmen. Da liegt es auf der Hand, dass ein Serviceunternehmen oder ein zwischengeschalteter Kooperationspartner in örtlicher Nähe von Vorteil ist. Dazu kommt noch eine weitere entscheidende Komponente: Die flächendeckende Arbeitsweise des Auftragnehmers führt in der Regel zu einer schnelleren und günstigeren Lösung der Problemfälle vor Ort.
Servicelevelabstufung: Um den Bedürfnissen seiner Kunden gerecht zu werden, sollte ein externer Servicepartner in der Lage sein, sein Serviceangebot kundenorientiert abzustufen. Gerade das Thema Outsourcing des SB-Betriebs beinhaltet viele Abstufungsmöglichkeiten. Sei es das Cash Management, die Hardwarebetreuung, die Geräteüberwachung oder das Reklamationsmanagement: Der Kunde sollte stets frei wählen können, welche Komponenten er extern gelöst und umgesetzt haben möchte. Bei der Auswahl geeigneter Dienstleister verwenden die Experten von SARROS häufig die sogenannte UfAB-Methode (Unterlagen für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen). Dabei handelt es sich ursprünglich um eine Vorgehensweise aus dem öffentlichen Dienst zur Beschaffung von Hard- und Software. Sie ist in angepasster Form aber auch exzellent für die Auswahl geeigneter Servicedienstleister geeignet. Als Ergebnis erhält das Finanzinstitut eine objektive Rangliste der am besten geeigneten Dienstleister. Mit den passenden Unternehmen können dann die Verhandlungen hinsichtlich des geplanten Outsourcing-Vorhabens beginnen.
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