Ziel dieses Anfang April in Berlin geschlossenen Bündnisses ist es, die Anwendung, Verbreitung und Einführung chipkartenbasierter elektronischer Signaturen und anderer Anwendungen zu fördern. Denn erst eine flächendeckende Verbreitung von Karten mit Chip, die eine elektronische Signatur tragen, macht es für Behörden und Unternehmen attraktiv, ihre Angebote zu digitalisieren.
Große Teile der Infrastruktur, die für die Nutzung elektronischer Signaturen notwendig sind, sind in der Sparkassen-Finanzgruppe bereits vorhanden.
Die Sparkassen-Finanzgruppe, vertreten durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und den Deutschen Sparkassen Verlag, ist Gründungsmitglied des Bündnisses für elektronische Signatur, das in Berlin ins Leben gerufen wurde.
Bernd M. Fieseler, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV, sagte auf der Gründungsveranstaltung: Mit rund 40 Millionen ausgegebener Chipkarten ist die Sparkassen-Finanzgruppe der Ansprechpartner Nummer eins in der deutschen Kreditwirtschaft für Lösungen rund um den Chip. So selbstverständlich unsere Kunden heute ihre SparkassenCard als Zahlungsmittel verwenden, so selbstverständlich könnten sie in Zukunft auch die elektronische Signatur auf ihrer SparkassenCard zum virtuellen Unterschreiben von Verträgen im Internet nutzen.
Erst wenn eine flächendeckende Verbreitung von Karten mit Chip, die eine elektronische Signatur tragen, erreicht ist, lohnt es sich für Unternehmen und Behörden, ihre Angebote zu digitalisieren.
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