Die Signatur wird mobil

 
Heft 4/2011
 

Elektronische Unterschrift mittels iPad.Die Einsatzmöglichkeiten für Apples iPad und andere Tablets werden für Unternehmen immer vielseitiger. Bislang beschränkt sich dieser Einsatz noch
vorwiegend auf die Präsentation von Produkten. Die Tablets können jedoch weitaus mehr. Zahlreiche Lösungen ermöglichen mittlerweile die Anzeige elektronischer Dokumente.

Jetzt gibt es den Baustein, der für eine fallabschließende Bearbeitung mit iPad & Co. noch benötigt wird: Eine robuste Lösung für das elektronische Unterschreiben. Mit SignDoc Mobile werden Unterschriften auf Tablets überzeugend erfasst und dargestellt. Anschließend werden diese sicher mit dem elektronischen Dokument verbunden. Eines der größten Versicherungsunternehmen weltweit startete mit der Integration von SignDoc Mobile bereits im August 2011.

In seiner ersten Version unterstützt SignDoc Mobile Geräte mit den Betriebssystemen iOS und Android. Für die optimierte Anzeige elektronischer Dokumente auf Tablets werden diese in SignDoc Mobile entsprechend aufbereitet. Durch einen Klick auf das Signaturfeld wird die Aufnahme von Unterschriften gestartet. Sowohl die Aufbereitung und Übergabe von Dokumenten wie auch das Starten der Unterschriften-App können über einfache Schnittstellen in Apps oder Webportal integriert werden.

SignDoc Mobile basiert auf SignDoc Web, einer vielseitigen Plattform für das elektronische Unterscheiben. Diese wurde als erste webbasierte Signaturlösung vom TÜV Saarland als nutzerfreundliche und sichere Anwendung zertifiziert. Viele Unternehmen in diversen Branchen verarbeiten damit jede Woche zusammengerechnet Hunderttausende von Unterschriften.

In digitalen Workflow integriert

Zahlreiche Faktoren sorgen dafür, das mit SignDoc Mobile Unterschriften auf iPad & Co. vertrauenswürdig erfasst und verarbeitet werden können:

Bei der Erfassung einer Unterschrift auf iPads oder anderen Tablets werden auch biometrische Merkmale des Unterschreibens wie Geschwindigkeit und Druck mit erfasst. Die Daten der Unterschrift werden gemeinsam mit dem Inhalt des Dokuments verschlüsselt gespeichert. Zum Zeitpunkt des Unterschreibens wird ein Zeitstempel erstellt und eine kryptografische Prüfsumme („Hash“) gebildet. Durch diesen Integritätswert lässt sich eine Manipulation am Dokument nach dessen Unterzeichnung nachweisen.

Es werden nur die für das Ausfüllen und Unterzeichnen nötigen Daten übertragen. Das Dokument selbst verbleibt bis zu seiner abschließenden Bearbeitung („Finalisierung“) in der sicheren Serverumgebung. Anschließend kann das fertige PDF-Dokument vom Webserver geladen, weiterverarbeitet und/oder versandt werden.

Einfache Integritätskontrolle

Es lässt sich ganz einfach überprüfen, wann welche Version eines mit SignDoc Mobile unterschriebenen Dokuments signiert wurde, da SignDoc Mobile diverse Standards berücksichtigt. Die Unterschriften werden als X.509/PKCS #7-Objekte in das PDF-Dokument eingebettet. Dieses wird konform zum Standard ISO 32000-1:2008/Adobe PDF 1.7 gespeichert.

Wer als Empfänger den Verdacht hegt, ein Dokument könnte nach dem Signieren manipuliert worden sein, kann im weit verbreiteten Adobe Reader und vielen anderen PDF-Anzeigeprogrammen eine Gültigkeitsprüfung („Validierung“) vornehmen. In Verbindung mit einer Datenbank für Referenzunterschriften wie SignArchive lässt sich bei Bedarf auch automatisch prüfen, ob tatsächlich die berechtigte Person unterschrieben hat.

Umfassende Erfahrung

Softpro entwickelt seit 2002 Softwarelösungen für das Unterschreiben auf mobilen Geräten. Lange bevor das iPad viele Nutzer fand, begeisterte Softpro bereits Kunden für Tabletlösungen. 2004 gewann die Desktopversion der Unterschriftenlösung SignDoc gleich mehrere Wettbewerbe für Anwendungen auf Windows Tablet-PCs.

Softpros Mitarbeiter arbeiten seit vielen Jahren täglich auf zahlreiche Formen von Tablets. Zusammengerechnet verfügen die Mitarbeiter des Unternehmens über mehr als 250 Jahre Tablet-Praxis.

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