Auf der orgatec in Köln wurden die Sieger des Wettbewerbs Geschäftsstelle des Jahres 2002 geehrt. Im Europasaal prämierten Verleger Alexander Holzmann und Chefredakteur Erwin Ströbele die besten Filialen.
Vor rund 60 geladenen Gästen überreichte Alexander Holzmann den Siegern eine Urkunde. Gewonnen hat die Volksbank Südtirol mit ihrer Konzeption der bank4fun. Gefolgt von der SEB AG und der Sparkasse Hanau. ebenfalls herorragende Ergebnisse realisierten die folgenden Institute: Volksbank Raiffeisenbank Eichstätt eG, Raiffeisenkasse Wolkenstein in Gröden, Sparkasse Hochsauerland, Stadt- und Saalkreissparkasse Halle, Vereinigte Coburger Sparkassen, Raiffeisenbank Kraich-Hardt eG und die Volksbank Leipzig. An diesen Beispielen zeigt sich der Trend zu mehr Kundenservice, ohne auf das Geschäft verzichten zu wollen. Der Mensch steht immer noch im Mittelpunkt.
Die Rolle der Filiale
Dieser These konnte sich auch die Podiumsdiskussion anschließen, die den adäquaten Rahmen der Preisverleihung bildete. Das Thema: Kostenmanagement, Fusionen, Flächenmanagement welche Rolle spielt dabei die Filiale im Rahmen des Multi-Channel-Banking traf genau das Interesse des Fachpublikums. Zu den Teilnehmern gehörten: Ilona Ziesel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Hanau, Dirk Lorenz, Prokurist und Leiter Gesamtvertrieb bei Selecta, Dick Evers, Architekt und Experte für Feng-Shui, und Bernhard Bertschat, Leiter Strategie-Consulting Finanzinstitute bei CSC Ploenzke, der die Runde mit einem kleinen Vortrag einleitete.
Für alle vier stand zum Schluss fest, dass der Mitarbeiter eine Schlüsselfunktion trägt. Ein Konzept kann nicht allein erfogreich sein. Es braucht die Angestellten.
Neue Konzepte braucht die Bank
Gerade in der Bankenwelt und auch vor dem Hintergrund der aktuellen Krise sind neue Wege und Ideen gefragt. Deshalb veranstaltet geldinstitute im zweijährigen Rhythmus diesen Wettbewerb. Das Fachmagazin ist dann auf der Suche nach Geschäftsstellen mit zukunftsorientierten Konzepten und versucht die Frage zu beantworten: Wie sieht die Geschäftsstelle in Zukunft aus? Dabei bleibt es das Ziel des Wettbewerbes, Ideen und Anregungen für andere Sparkassen und Banken zu geben. In diesem Jahr entschied eine siebenköpfige unabhängige Fachjury über den Sieger. Dazu gehörten: Prof. Dr. Dieter Bartmann (Universität Regensburg), Dipl.-Kfm. Martin Engstler (Fraunhofer-IAO, Stuttgart), Dieter Koppe (Bayerische HypoVereinsbank), Fritz Lutzenberger (Vorstandsmitglied Kreissparkasse Schongau), Albert Röthlin (Zuger Kantonalbank), Dr. Heinz Wings (Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hamburg) und Dipl.-Kfm. Erwin Ströbele (Chefredakteur geldinstitute). Leicht haben es sich diese sieben Jurymitglieder nicht gemacht, denn von den 25 vollständig eingereichten Bewerbungen waren viele Konzepte herausragend. Bewertet wurden die Geschäftsstellen nach den Kriterien Idee, Planung und Realisierung. Zu vergeben waren dabei Schulnoten von eins für sehr gut bis sechs für unzureichend. Doch hätte bei den konkurrierenden Vorschlägen auch ein System von eins bis vier gereicht, denn kein Jurymitglied vergab eine fünf oder sechs.
JOHANNING