Neue Dienstleister, die die Betriebsbereitschaft der Automaten aller Hersteller sicherstellen, müssen nun erst gefunden, beauftragt und in die bestehenden Prozesse eingearbeitet werden. Die Kommunikation mit den verschiedenen Serviceunternehmen und die Einrichtung neuer Wartungsverträge ver-ursacht den Kreditinstituten zusätzliche Aufwände.
Da überrascht es nicht, dass Banken und Sparkassen bei der Auswahl ihrer externen Dienstleister genau hinschauen. Nicht jeder Anbieter hat das Know-how, den Support für die Automaten aller Hersteller gleichermaßen sicherzustellen. Seien es NCR-, Wincor-Nixdorf-, Diebold- oder KEBA-Geräte: Sie alle weisen naturgemäß ihre eigenen technischen Merkmale auf. Fehlt den Serviceunternehmen das notwendige Wissen eines bestimmten Gerätetyps, verzögert sich die Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit. Damit einhergehend verringert sich auch die Verfügbarkeit der Automaten für die Kunden. Für jene ist es besonders ärgerlich, wenn sie am Automaten vergeblich auf Bargeld hoffen. Aus Institutssicht ist jedoch gerade die Zufriedenheit der Kunden wichtiger denn je: Die Zeiten der stets treuen Hausbankkunden sind lange vorbei. Längst ist die für Banken und Sparkassen strategisch wichtige Kundentreue einer konditionsorientierten Wechselbereitschaft gewichen. Es sind oft Kleinigkeiten, die Anlass geben, den Schritt zum Wettbewerber zu wagen. Auch die Verfügbarkeit der Geldausgabeautomaten, zum Beispiel, kann hier Einfluss nehmen.
Ebenfalls dürfte sich der Verlust der Gebührenerträge aus Fremdverfügungen (direktes Kundenentgeld: DKE), die sich aus der Nutzung der bankeigenen Automaten durch institutsfremde Kunden ergeben, nicht förderlich auf die Umsatzzahlen im SB-Bereich auswirken.
Darüber hinaus wird die produktive Arbeitszeit von Filialmitarbeitern durch ausgefallene Geldautomaten signifikant reduziert, da Aus- und Einzahlungen ersatzweise durch sie ausgeführt werden müssen.
Die Verfügbarkeit der Geräte zu erhöhen und ihre Ausfallzeiten auf ein Minimum zu reduzieren ist also aus verschiedenen Perspektiven ratsam.
Helfen kann hier ein herstellerunabhängig arbeitendes Serviceunternehmen, das die Geräte aller Marken kompetent betreut. Jene Dienstleister, die durch jahrelange Praxis einschlägige Expertise aufbauen konnten, erlangen dadurch im Markt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Die banqtec AG, zum Beispiel, gilt in der Branche seit langem als professioneller Spezialist mit beachtlichem Know-how und langjähriger Erfahrung. Dabei liegen die Kernkompetenzen der banqtec-Experten nicht nur in der Betreuung individuell zusammengestellter SB-Gerätelandschaften, sondern auch in der flexiblen Ausrichtung ihrer Wartungs- und Serviceverträge.
Durch die deutschlandweite Präsenz haben die Mitarbeiter an jedem Standort das passende Ersatzteil zur richtigen Zeit parat und sorgen für eine schnelle, effiziente Entstörung der SB-Geräte. Sehr zum Vorteil der Banken und Sparkassen, die davon nachweislich profitieren können: Ein herstellerunabhängiger Service für die hauseigenen SB-Geräte garantiert eben am Ende auch zufriedene Bankkunden und mehr Freiheitsgrade in der Auswahl künftiger SB-Geräte – unabhängig vom Fabrikat.
Autor: Uwe Merker, Leiter Business Development/Marketing bei banqtec AG.