Cash-Handling am Schalter

 
Heft 5/2009
 
Cash-Handling am Schalter
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Der Recycling-Kassentresor hilft, die Effizienz von Zweigstellen zu steigern und die Qualität des Kundenservices zu verbessern.

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NCR GmbH

Mitarbeiterbediente SB-Systeme erhöhen die Wirtschaftlichkeit.Während die Bankfiliale für die direkte Kundenkommunikation einen hohen Stellenwert einnimmt, fallen die Betriebskosten einer Filiale mit vollem Leistungsumfang im Vergleich zu anderen Vertriebskanälen besonders hoch aus. Das gilt insbesondere für das Cash-Handling. Neue Systeme sorgen hier für Entlastung.

Laut einiger Umfragen dienen mehr als die Hälfte der Filialbesuche dem Einzahlen oder Abheben von Bargeld. Dabei dauert eine manuell durchgeführte Bargeldeinzahlung im Schnitt etwa vier Minuten und 50 Sekunden, die Ausgabe von Bargeld am Schalter nimmt durchschnittlich zwei Minuten und 30 Sekunden in Anspruch. Dieser Arbeitsaufwand bedingt die hohe Anzahl der zu Stoßzeiten benötigten Schalter und das entsprechende Personal. Folge: Das manuelle Bargeld-Handling ist kosten- wie zeitaufwändig und schlägt bei den Gesamtkosten der Filialdienstleistungen mit einem hohen Anteil zu Buche.

Auch wenn Banken viele umsatzschwache Transaktionen bereits erfolgreich vom Schalter auf den effizienteren SB-Kanal verlagert haben, sollte der direkte und persönliche Draht zum Kunden am Schalter nicht verloren gehen. Das setzt Finanzinstitute unter Druck, denn mit dem Ziel, einen guten Kundenservice zu offerieren, müssen sie ihre Kunden mit einer Reihe von Dienstleistungen gleichermaßen über mehrere Kanäle ansprechen. Die Herausforderung für die Filiale besteht darin, diese Leistungen kostensparend und trotzdem mit maximalem Nutzen für Bank und Kunden anzubieten.

Bei der Betrachtung des notwendigen Arbeitsaufwands für das Cash-Handling in einer Filiale ist die direkte Transaktion mit dem Kunden nur ein zu bedenkender Faktor von vielen: Vielmehr muss der gesamte Prozess einschließlich Lagerung und Transport des Bargelds innerhalb der Filiale berücksichtigt werden. Wie hoch ist der Zeitaufwand für den Kassenabschluss, für die Prüfung auf Falschgeld, für Buchungen aus
dem Tresor? Welche Auswirkungen haben steigende Kosten für Bargeld-Handling auf die in der Filiale vorgehaltenen Bargeldsummen, um alle anfallenden Buchungen durchführen zu können? Und wie können diese Prozesse verbessert werden?

Eine Banknote wird auf ihrem Weg durch die
Filiale bis zu sechsmal per Hand gezählt. Hinzu kommt, dass die Mitarbeiter aufgrund des begrenzten Platzangebots in der Schalterkasse mehrmals täglich den Weg zum Haupttresor antreten müssen. Daher generiert eine Filiale täglich übermäßige Kosten, weil sie gezwungen ist, mehr Bargeld zu lagern, um einen eventuell erhöhten Bargeldfluss jederzeit sicherstellen zu können. Potenzielle Fehler sowie der Zeitaufwand beim Kassenabschluss erhöhen zusätzlich den Bedarf nach einer effizienteren Lösung.

Der Besuch in der Filiale bietet die Chance zur Intensivierung der Kundenbeziehung. Maßgeblich hierfür ist, wie die verfügbare Zeit genutzt wird. Mit dem Einsatz von modernen Schalterlösungen lassen sich häufig wiederkehrende manuelle Aufgaben wie das Zählen von Bargeld oder die Überprüfung auf die Echtheit der Geldscheine - leicht auf SB-Angebote auslagern.

Zur Zeitersparnis spielt auch das Verfahren der Bargeldabwicklung eine entscheidende Rolle: Automatische Kassentresore (AKTs) mit Cash-Recycling-Technologie können die in der Filiale lagernde Geldmenge senken, Fehlbestände und Falschgeldannahme reduzieren und menschliche Fehler verhindern. Die dadurch gewonnene Zeit kann der Mitarbeiter wiederum für wichtige Aufgaben wie neue Konten, Cross-Selling oder Upselling nutzen und so insgesamt das (Service-)Erlebnis für Kunden steigern. Denn besonders der Verkauf von Bankdienstleistungen so eine Accenture-Untersuchung findet zu 60 bis 70 Prozent in der Filiale statt.

In Zeiten knapper Kassen unterstützen solche innovative SB-Lösungen für den Service-Desk die Banken dabei, deren persönlichen Kontakt zum Kunden effizient auszubauen.

Diskussion: Warum Cash-Recycling bei den Kassentresoren?

 

Der Recycling-AKT wurde entwickelt, um die Annahme, Prüfung und Wertung der Banknoten zu automatisieren und angenommene Banknoten (gelagert in einem sicheren Safe im Gerät) für die Ausgabe an Kunden sofort wieder zur Verfügung zu stellen. Durch die Automatisie-rung von Bargeldtransaktionen wird nicht nur die Erkennung von Falschgeld einfacher, auch Bargeldengpässe oder Fehlbeträge werden verhindert.

Automatische Kassentresore sind schon lange auf dem Markt, unterstützen den Schalter-
mitarbeiter allerdings nur bei der Ausgabe von Bargeld. Die SB-Lösung von NCR mit Cash-
Recycling bietet hingegen eine weit effizientere Lösung: Sie reduziert die benötigten Bargeldmengen in der Filiale und erhöht zudem die Sicherheit, da sich in der Kasse weniger
Bargeld befindet. Die geringeren Bargeldmengen gestalten zudem den Kassenabschluss weniger zeitintensiv und im Tagesverlauf muss die Kasse nicht so häufig aufgestockt werden.

Im Vergleich dazu bedarf ein traditioneller AKT jeden Morgen einer großen Bargeldsumme, um sicherzustellen, dass alle Auszahlungen während des Tages durchgeführt werden können und eingezahlte Banknoten nicht erneut verwendet werden. Dies führt zu häufigen Ein- und Ausbuchungen aus dem Tresor und damit zu einer geringeren Verfügbarkeit des Schalterpersonals für Kunden.

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