Wie sieht die Bank der Zukunft aus? Was erwarten Kunden von ihrer Bank im Web 2.0? Und wie werden Banken den Sicherheitsanforderungen ihrer Kunden gerecht? Das sind nur drei Aspekte der zahlreichen Facetten des Themas, die in der Buchneuerscheinung „Web 2.0 und soziale Netzwerke – Risiko oder strategische Chance?“ ausführlich und auf hohem fachlichen Niveau diskutiert werden.
Der Umgang mit sozialen Netzwerken, die bereits heute zum Alltag vieler Menschen gehören, verändert auch die Erwartungen von Bankkunden an die Kreditinstitute rasant. Viele Kreditinstitute haben sich von dem Hype um Web 2.0 anstecken lassen und ihre Projekte nach der Trial-and-Error-Methode gestartet. Denn im Vordergrund stand das Ziel, „dabei zu sein“. Doch das Internet ist schnelllebig. Heute sind Facebook und Twitter die „angesagten“ Plattformen, und zahlreiche Kreditinstitute haben Apps für Smartphones und Tablet-PCs entwickelt.
Was sind die künftigen Themen und Herausforderungen aus Web 2.0 und sozialen Netzwerken? Herausgeber Dr. Andreas Grahl vergleicht die Herausforderungen durch Social Media mit dem Paradigmenwechsel, der in den 60er Jahren durch die Einführung der Girokonten die „Lohntüte“ unwiederbringlich abgeschafft und damit den Siegeszug des Privatkundengeschäfts begründet hat. „Die Präsenz auf Social-Media-Plattformen wird sich für Banken zum Pflichtprogramm entwickeln, auch wenn sicherlich zunächst der Fokus auf Marketing und Kommunikation liegt“, so Grahl im Vorwort des Buches. Den eigenen Kunden nicht ins Social Web zu folgen, identifiziert er als großes Risiko, Multi-Kanal-Kommunikation als das Gebot der Stunde. In „Web 2.0 und soziale Netzwerke – Risiko oder strategische Chance?“ analysieren mehr als dreißig Experten aus Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen, IT-Dienstleistern und Forschung den Markt, fassen die aktuellen Diskussionen zusammen und diskutieren die verschiedenen Aspekte für die Ausgestaltung einer erfolgreichen Online-Strategie in Kreditinstituten.