Auf Nummer sicher gehen

 
Heft 4/2011
 

Sicherheit an Geldautomaten steht an erster Stelle.Die Sicherheit an Geldautomaten ist für Banken von zentraler Bedeutung, da Betrugsfälle an Geldautomaten neben dem finanziellen Schaden auch negative Auswirkungen auf das Image des Geldinstitutes und auch auf das Nutzungsverhalten der Bankkunden und somit die Wirtschaftlichkeit der SB-Geräte haben können.

Mittlerweile sind über 85 Prozent aller Angriffe auf Geldautomaten auf so genanntes Skimming (bedeutet so viel wie „Abschöpfen“) zurückzuführen (Quelle: European ATM Crime Report 2010). Dabei geht es immer um das Ausspionieren und Duplizieren von Kundendaten, die aus den Daten des Magnetstreifens der Bankkarten und der zugehörigen PIN bestehen. Beim Skimming werden elektronische Geräte, so genannte Skimmingaufsätze oder -einsätze mit kleinsten Leseköpfen, am oder im Kartenlesermaul angebracht, die aufgrund der fortschreitenden Miniaturisierung immer schwieriger zu entlarven sind. Der Diebstahl der Kartendaten und das nachfolgende Abschöpfen der Konten ist schon längst keine nationale Angelegenheit mehr – die kriminellen Banden sind exzellent organisiert und agieren weltweit („Cross Border Fraud“).

Die technischen Methoden, auf die Kriminelle beim Skimming zurückgreifen, unterliegen einer permanenten Weiterentwicklung. Die Störung eines eventuell angebrachten Skimmingmoduls scheint dieser Weiterentwicklung zu unterliegen, daher besteht bei diesen Lösungen erhöhtes Investitionsrisiko. Da Skimmingmodule immer eine Elektronikkomponente besitzen, ist eine zuverlässige Erkennung von Skimmingaufsätzen unabhängig von der verwendeten Skimmingtechnologie notwendig. Genau hier setzt KEBA an und packt mit der Produktinnovation KePlus Skimming Device Detection das Problem an der Wurzel. Das System erkennt wirkungsvoll Manipulationen an SB-Geräten durch eine zuverlässige Überwachung des Bereichs rund um den Magnetstreifen im Kartenlesermaul.

KePlus Skimming Device Detection weist einen besonders hohen Innovationsgrad auf. Seine Technologie arbeitet im Mikrowellenfrequenzbereich und nützt dieses Verfahren zur Schaffung der perfekten Symbiose aus Trennschärfe und Präzision. Während die bisher unerreichte Trennschärfe minutiös zwischen dem zu überwachenden Bereich im Kartenlesermaul und der Umgebung der Geldautomaten unterscheidet, erlaubt die hochpräzise Technologie die Erkennung von extrem kleinen Bauteilen innerhalb dieses überwachten Bereichs. Dies garantiert die volle Funktionsfähigkeit des Selbstbedienungsautomaten bei gleichzeitigem Schutz.

KePlus Skimming Device Detection arbeitet im Verborgenen und durchdringt zur Überwachung die im Umfeld des Kartenlesermauls üblichen Materialien. Es detektiert Metalle, bestimmte Kunststoffe, aber auch Wasser und ist von außen nicht erkennbar. Die normale Bedienung führt bei KePlus Skimming Device Detection aufgrund des innovativen Auswertealgorithmus nicht zur Detektion. Je nach Anwendungsmöglichkeit sind anschließend verschiedene Schutzmaßnahmen wie ein Außerbetriebsetzen des Gerätes und das Setzen eines stillen Alarms möglich, um Bankkunden vor illegalen Angriffen zu schützen und kriminelle Aktivitäten an den Automaten sofort zu verhindern.

Während andere am Markt erhältliche Systeme einen Erfassungsbereich von 50 bis 500 mm aufweisen, was häufig zu Fehlalarmen führen kann, wird bei KePlus Skimming Device Detection eine sehr hohe Empfindlichkeit gegenüber Objekten und deren Veränderung erzielt. Der überwachte Bereich ist sehr eng und beschränkt sich darauf, wo Skimming überhaupt möglich ist. Veränderungen außerhalb dieses Bereichs werden nicht detektiert. Dies beschert wenig Fehlalarme bei vollem Schutz.

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