ARP-GUARD bei der Kasseler Sparkasse

Alles unter Kontrolle

 
Heft 4/2010
 

IT-Sicherheit wird in Unternehmen zu einer immer komplexeren Herausforderung und liegt zunehmend in der Verantwortung des Managements. Identitäts- und Zugangsmanagement (IAM, Identity and Access Management) ist dabei das absolute Topthema. Ein innovatives IT-Security-Konzept in diesem Umfeld hat das Hagener Unternehmen ISL Internet Sicherheitslösungen GmbH nun bei der Kasseler Sparkasse verwirklicht. An insgesamt 90 Standorten betreibt das Kreditinstitut fast 5.000 Netzwerkendgeräte (Server, Notebooks, Drucker, VoIP-Telefone). Die Netzwerkadministration insgesamt und die damit verbundene Netzwerksicherheit der Kasseler Sparkasse werden, wie bei vielen Sparkassen üblich, primär durch ein Verbandsrechenzentrum gewährleistet. Zusätzlich kommen sparkasseneigene Bordmittel zum Einsatz.

An zahlreichen Plätzen waren bislang bestimmte Geräte zur Gewährleistung der Netzwerksicherheit manuell in eine Port-Security-Liste einzutragen. Das war sehr pflegeaufwendig. Zudem war es kompliziert, mobile Arbeitsplätze in dieser Umgebung zu administrieren.

Die Kasseler Sparkasse machte sich deshalb auf die Suche nach einer neuen Lösung für den Netzwerkschutz. Diese sollte zudem den besonderen Sicherheitsanforderungen im Selbstbedienungsbereich genügen.

Nach intensiver Evaluierung des Marktes hat sich die Kasseler Sparkasse jetzt für den ARP-GUARD von ISL entschieden. Das Unternehmen hat ein wirksames System zum Aufbau eines aktiven Schutzschildes für das Netzwerk (insbesondere gegen fremde Geräte) entwickelt.

Der ARP-GUARD durchsucht selbsttätig das Netzwerk nach Geräten, indem er mit den darin enthaltenen Routern und Switchen kommuniziert. Administratoren erhalten so schnell einen Überblick über alle angeschlossenen Geräte. Damit schalten sie zwei Nachteile der bisherigen Vorgehensweise aus: Zum einen waren die herkömmlichen Bestandslisten für den Netzwerkschutz meistens schnell veraltet, zum anderen war die händische Vorgehensweise, bei der das IT-Personal einzelne Geräte an bestimmten Ports zulässt, stets mit einem erheblichen Aufwand verbunden.

Der Einsatz von ARP-GUARD brachte der Kasseler Sparkasse die gewünschte Lösung, da nun lästige und zeitaufwendige Administrationsaufgaben entfallen und sämtliche Geräte zuverlässig erkannt werden – auch in heterogenen Switch-Umgebungen. Mit anderen Worten: Dem Administrator entgeht nun nichts mehr.


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