Der Kundenkreis der FIDUCIA IT AG hat einen prominenten Neuzugang: Ende Oktober übergab der ADAC e.V. seine komplette Mainframestruktur an die FIDUCIA, den größten Dienstleister für Informationstechnologie der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Wie beide Unternehmen mitteilten, sei die Überspielung der Daten, darunter auch der Bestand der rund 17 Millionen ADAC-Mitglieder, in das FIDUCIA-Rechenzentrum minutengenau und absolut reibungslos verlaufen. „Bei einem solchen Großprojekt war es uns wichtig, den Auftrag an einen Partner mit entsprechender Expertise zu vergeben“, sagte Stefan Weßling, Geschäftsführer des ADAC, und verwies dabei auch auf die hohen Sicherheitsanforderungen, denen ein Rechenzentrum heute genügen muss. „Wir sind stolz, mit dem ADAC einen weiteren namhaften Outsourcingkunden von unserer Leistungsfähigkeit überzeugt zu haben und freuen uns auf eine langfristige Zusammenarbeit“, kommentierte Klaus-Peter Bruns, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der FIDUCIA.
Die Verlagerung der Daten aus dem bisherigen ADAC-Rechenzentrum in München nach Karlsruhe dauerte im September nahezu ein ganzes Wochenende, wobei die Offlinezeit für den ADAC wie geplant lediglich vier Stunden betragen hat. Für die Spiegelung der Plattendaten wurde im Vorfeld eigens eine 1-GBit-Strecke von München nach Karlsruhe installiert, der Prozess selbst dauerte rund 15 Stunden. Parallel wurden im Karlsruher Rechenzentrum sowohl ein Robotersystem zur Aufnahme der Tapedaten des ADAC aufgebaut als auch die Mainframeinfrastruktur zur Aufnahme der ADAC-z/OS-Systeme. Hierauf betreibt die FIDUCIA die sicherheitskritischen Softwareprogramme für den ADAC. Für den laufenden Betrieb der Systeme hat die FIDUCIA eine redundante Datenleitung mit 100 Mbit/s zwischen Karlsruhe und München installiert und die ADAC-Systeme in ihren professionellen Überwachungsprozess integriert.